{"id":18569,"date":"2021-08-01T17:00:08","date_gmt":"2021-08-01T16:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/issues\/faire-arbeitszeiten\/"},"modified":"2026-04-02T09:40:56","modified_gmt":"2026-04-02T08:40:56","slug":"faire-arbeitszeiten","status":"publish","type":"issues","link":"https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/de\/issues\/faire-arbeitszeiten\/","title":{"rendered":"Faire Arbeitszeiten"},"content":{"rendered":"    <div class=\"heading_block heading_block--three\">\n        <h4>Was sind Arbeitszeiten?<\/h4>\n    <\/div><!-- .heading -->\n\n\n<div class=\"paragraph_block reading_content\">\n    <p>Die Arbeitszeit ist der Zeitraum, in dem ein:e Arbeitnehmer:in einer bezahlten Arbeit nachgeht. Angemessene Arbeitszeiten sind ein Kernelement guter Arbeitsbedingungen und haben gro\u00dfe Auswirkungen auf das Einkommen, das Wohlbefinden und die Lebensbedingungen der Besch\u00e4ftigten.<\/p>\n<p>Mehr Besch\u00e4ftigte, die l\u00e4nger arbeiten, k\u00f6nnen zwar zu einer Steigerung der Unternehmensleistung beitragen, aber die Produktivit\u00e4t (d. h. der Output pro gegebener Input-Einheit) sinkt. \u00dcberlange Arbeitszeiten k\u00f6nnen Unternehmen auch Probleme bereiten, z. B. Unf\u00e4lle und schlechte Arbeitsqualit\u00e4t aufgrund von \u00dcberm\u00fcdung. Lange Arbeitszeiten k\u00f6nnen zudem negative psychische, physische und soziale Auswirkungen mit sich bringen. Bei Besch\u00e4ftigten k\u00f6nnen \u00fcberlange Arbeitszeiten dazu f\u00fchren, dass sie kein normales Privatleben mehr haben, sich akademisch oder beruflich nicht weiterbilden und diverse Dienstleistungen (z.B. medizinische Versorgung) w\u00e4hrend der normalen \u00d6ffnungszeiten nicht in Anspruch nehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Viele Unternehmen haben Richtlinien zu H\u00f6chstarbeitszeiten und \u00dcberstunden, aber auch zu Pausen w\u00e4hrend der Arbeit, Ruhezeiten au\u00dferhalb der Arbeitszeit und bezahlten Urlauben. In vielen L\u00e4ndern gibt es jedoch keine angemessenen Gesetze und keinen ausreichenden Schutz f\u00fcr Besch\u00e4ftigte hinsichtlich der Arbeitszeiten und L\u00f6hne. Einige Unternehmen nutzen dies aus, indem sie ihren Angestellten \u00fcberlange Arbeitszeiten vorschreiben oder ihnen erlauben, \u00fcberm\u00e4\u00dfige \u00dcberstunden zu machen, wenn ihr normaler Lohn nicht zum Leben ausreicht. In solchen F\u00e4llen sind die internationalen Arbeitsstandards ein wichtiger Ma\u00dfstab f\u00fcr die Unternehmensrichtlinien zu Arbeitszeiten.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite arbeitet etwa <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/wcmsp5\/groups\/public\/---ed_protect\/---protrav\/---travail\/documents\/publication\/wcms_864222.pdf\">ein F\u00fcnftel der Erwerbst\u00e4tigen weltweit in Teilzeit mit weniger als 35 Stunden pro Woche<\/a>. In den am wenigsten entwickelten L\u00e4ndern arbeiten verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig mehr Menschen mit kurzen Arbeitszeiten. Das bedeutet, dass viele Besch\u00e4ftigte weniger Stunden arbeiten, als sie eigentlich m\u00f6chten oder als sie zum \u00dcberleben brauchen. <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/wcmsp5\/groups\/public\/---ed_protect\/---protrav\/---travail\/documents\/publication\/wcms_864222.pdf\">Eine geringe Arbeitszeit<\/a> wird h\u00e4ufig als Grund f\u00fcr den Ausschluss von bestimmten Sozialversicherungsleistungen angesehen, die auf Mindestarbeitszeiten beruhen.<\/p>\n<p>Neue Formen der Arbeitszeit, wie z. B. verk\u00fcrzte Wochenarbeitszeit, Gleitarbeitszeit, Jahresarbeitszeit, flexible Arbeitszeiten und Arbeit auf Abruf, bieten neue Chancen und Herausforderungen.<\/p>\n<\/div><!-- .paragraph_block -->\n\n\n<div class=\"callout_content_block green\">\n    <div class=\"callout_content_block__inner\">\n                    <div class=\"callout_content_block__heading\">\n                                    <h3>Was ist die Herausforderung?<\/h3>\n                            <\/div><!-- .callout_content_block__heading -->\n                <div class=\"callout_content_block__reading_content reading_content\">\n            <p>Wie kann ein Unternehmen sicherstellen, dass es die einschl\u00e4gigen internationalen Standards und nationalen Gesetze in Bezug auf die Arbeitszeiten einh\u00e4lt, wenn die Besch\u00e4ftigten dazu gen\u00f6tigt werden, keine Wahl haben oder in einem Umfeld leben und t\u00e4tig sind, in dem sie \u00fcberlange Arbeitszeiten akzeptieren m\u00fcssen? Aufgrund von Produktionsunterbrechungen oder \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Auftr\u00e4gen k\u00f6nnen die Besch\u00e4ftigten gezwungen sein, l\u00e4nger zu arbeiten, oder sie wollen sogar mehr Stunden arbeiten, um sich und ihre Familien ern\u00e4hren zu k\u00f6nnen. Dies kann auch in einem Land der Fall sein, in dem lange Arbeitszeiten kulturell akzeptiert werden oder in dem die Regierung die Arbeitszeiten nicht beschr\u00e4nkt oder Arbeitszeitgesetze nicht wirksam durchsetzt.<\/p>\n        <\/div><!-- .callout_content_block__reading_content reading_content -->\n    <\/div><!-- .callout_content_block__inner -->\n<\/div><!-- .callout_content_block -->\n\n\n<div class=\"callout_content_block blue\">\n    <div class=\"callout_content_block__inner\">\n                    <div class=\"callout_content_block__heading\">\n                                    <h3>Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch familienfreundliche Arbeitszeitrichtlinien<\/h3>\n                            <\/div><!-- .callout_content_block__heading -->\n                <div class=\"callout_content_block__reading_content reading_content\">\n            <p>Lange Arbeitszeiten haben nicht nur Auswirkungen auf die Besch\u00e4ftigten, sondern auch auf deren Familien. <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.unicef.org\/early-childhood-development\/family-friendly-policies__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRvKOK5uX$\">Familienfreundliche Richtlinien<\/a> \u2013 einschlie\u00dflich bezahlter Elternzeit oder Kinderkrankentage, Unterst\u00fctzung beim Stillen, erschwinglicher und qualitativ hochwertiger Kinderbetreuung, flexibler Arbeitszeitregelungen und Zugang zu einem Mindestma\u00df an sozialem Schutz \u2013 stehen nicht nur im Zusammenhang mit einer h\u00f6heren Produktivit\u00e4t und der Gewinnung, Motivation und Bindung von Besch\u00e4ftigten, sondern f\u00fchren auch zu ges\u00fcnderen, besser ausgebildeten Kindern, Gleichstellung der Geschlechter und nachhaltigem Wachstum. Hunderte Millionen von Besch\u00e4ftigten in globalen Lieferketten haben jedoch keine <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/unglobalcompact.org\/library\/5831__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRnzrn83q$\">grundlegenden Anspr\u00fcche<\/a> auf die Zeit, die Unterst\u00fctzung und die Mittel, die zur Versorgung ihrer Familien notwendig w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Die Arbeitszeit ist ein wichtiger Faktor, der die <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.ilo.org\/global\/topics\/working-time\/wl-balance\/lang--en\/index.htm__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRtjcq7W_$\">Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben<\/a> entweder erleichtern (z. B. durch Arbeitszeitverk\u00fcrzung und die Bereitstellung flexibler Arbeitszeitregelungen) oder behindern kann (z. B. durch \u00fcberm\u00e4\u00dfig lange oder unvorhersehbare Arbeitszeiten). Unternehmen k\u00f6nnen die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben unterst\u00fctzen, indem sie familienfreundliche Richtlinien verfolgen, die mit <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.ilo.org\/travail\/areasofwork\/WCMS_249047\/lang--en\/index.htm__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRj5-zv6r$\">internationalen Arbeitsnormen<\/a> zur Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben im Einklang stehen.<\/p>\n        <\/div><!-- .callout_content_block__reading_content reading_content -->\n    <\/div><!-- .callout_content_block__inner -->\n<\/div><!-- .callout_content_block -->\n\n\n    <div class=\"heading_block heading_block--three\">\n        <h4>Verbreitung von Arbeitszeitverst\u00f6\u00dfen <\/h4>\n    <\/div><!-- .heading -->\n\n\n<div class=\"paragraph_block reading_content\">\n    <p>Eine <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.ilo.org\/global\/about-the-ilo\/newsroom\/news\/WCMS_792131\/lang--en\/index.htm__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRhRr3Lx5$\">Studie<\/a> der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt, dass im Jahr 2016 479 Millionen Menschen oder 9 % der Weltbev\u00f6lkerung 55 Stunden pro Woche oder mehr arbeiteten.<\/p>\n<p>Zu den wichtigsten Trends geh\u00f6ren:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Der Anteil der Bev\u00f6lkerung mit langen Arbeitszeiten nimmt zu, was Auswirkungen auf die Gesundheit der Besch\u00e4ftigten hat.<\/strong> Von 2000 bis 2016 ist der Anteil der Menschen, die mindestens 55 Stunden pro Woche arbeiten, um 9 % gestiegen. Lange Arbeitszeiten f\u00fchrten 2016 zu 745.000 Todesf\u00e4llen durch Schlaganfall und isch\u00e4mische Herzerkrankungen, was einem Anstieg von 29 % seit dem Jahr 2000 entspricht. \u00dcberlange Arbeitszeiten erh\u00f6hen zudem <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/injuryfacts.nsc.org\/work\/safety-topics\/work-related-fatigue\/__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRmJqlFf6$\">nachweislich<\/a> das Verletzungsrisiko, unabh\u00e4ngig von der Anzahl der regelm\u00e4\u00dfigen Schlafstunden.<\/li>\n<li><strong>Ein Anstieg flexibler, befristeter oder freiberuflicher Arbeitspl\u00e4tze und sogenannter \u201eGig-Arbeit\u201c <\/strong>aufgrund von zunehmender Telearbeit, neuer Informations- und <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.weforum.org\/agenda\/2021\/05\/what-gig-economy-workers\/__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRpz0Rtpa$\">Kommunikationstechnologien<\/a> sowie deregulierter Arbeitsm\u00e4rkte hat ebenfalls den Trend zu l\u00e4ngeren Arbeitszeiten verst\u00e4rkt. Dies f\u00fchrt dazu, dass die Grenzen zwischen Arbeits- und Ruhezeiten zunehmend aufweichen.<\/li>\n<li><strong>In vielen Teilen der Welt besteht ein enger Zusammenhang zwischen niedrigen L\u00f6hnen und \u00fcberlangen Arbeitszeiten<\/strong>. Die ILO <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.ilo.org\/global\/topics\/future-of-work\/publications\/research-papers\/WCMS_649907\/lang--en\/index.htm__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRqZnSuS4$\">berichtet<\/a>, dass der Anteil der Besch\u00e4ftigten mit \u00fcberm\u00e4\u00dfig langen Arbeitszeiten in Entwicklungsl\u00e4ndern mehr als doppelt so hoch ist, wie in Industriel\u00e4ndern. In Entwicklungsl\u00e4ndern sind die langen Arbeitszeiten vor allem auf niedrige L\u00f6hne zur\u00fcckzuf\u00fchren, was bedeutet, dass Besch\u00e4ftigte oft lange arbeiten m\u00fcssen, um \u201e\u00fcber die Runden zu kommen\u201c. In Industriel\u00e4ndern hingegen wird von bestimmten Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4ften erwartet, dass sie so viele Stunden arbeiten, wie f\u00fcr die Erledigung ihrer Aufgaben erforderlich sind, und\/oder dass sie \u00dcberstunden machen, um ihr Engagement f\u00fcr das Unternehmen zu zeigen und so ihre Karriere voranzutreiben.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><!-- .paragraph_block -->\n\n\n    <div class=\"heading_block heading_block--three\">\n        <h4>Auswirkungen auf Unternehmen<\/h4>\n    <\/div><!-- .heading -->\n\n\n<div class=\"paragraph_block reading_content\">\n    <p>Unternehmen k\u00f6nnen durch Arbeitszeitverletzungen in ihren Betrieben und Lieferketten auf vielf\u00e4ltige Weise beeintr\u00e4chtigt werden:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Rechtliche Risiken <\/strong>k\u00f6nnen auftreten, wenn ein Unternehmen die gesetzlichen Grenzen f\u00fcr \u00dcberstunden nicht einh\u00e4lt oder den Besch\u00e4ftigten die geleisteten \u00dcberstunden nicht ausbezahlt. Wenn Besch\u00e4ftigte aufgrund von \u00dcberanstrengung einen Unfall haben oder erkranken, kann das Unternehmen auch von den betroffenen Personen oder einer Gewerkschaft verklagt werden.<\/li>\n<li><strong>Operative Risiken <\/strong>bestehen h\u00e4ufig, wenn Besch\u00e4ftigte \u00fcberlastet sind, weil sie dann eher Fehler begehen oder ihre Aufgaben nicht optimal erledigen k\u00f6nnen. Dies kann zu direkten Arbeitsunf\u00e4llen, zu Unf\u00e4llen auf dem Weg zur Arbeit (z. B. Einschlafen auf der Heimfahrt nach einer langen Schicht) und zu Problemen mit der Qualit\u00e4t der hergestellten Produkte f\u00fchren.<\/li>\n<li><strong>Das Wohlbefinden der Besch\u00e4ftigten <\/strong>kann negativ beeinflusst werden, wenn die Arbeitszeiten zu lang sind und keine angemessenen Pausen oder Urlaube in Anspruch genommen werden. Erm\u00fcdete und \u00fcberarbeitete Besch\u00e4ftigte haben ein h\u00f6heres Risiko, <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.ilo.org\/global\/about-the-ilo\/newsroom\/news\/WCMS_792131\/lang--en\/index.htm__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRhRr3Lx5$\">k\u00f6rperlich zu erkranken<\/a>, psychische Probleme wie Stress und Angstzust\u00e4nde zu entwickeln, Fehler aufgrund von \u00dcberm\u00fcdung zu machen oder Unf\u00e4lle am Arbeitsplatz zu verursachen. Dies kann dazu f\u00fchren, dass Besch\u00e4ftigte das Unternehmen verlassen, ihre Produktivit\u00e4t nachl\u00e4sst und\/oder die Abwesenheits- und Krankheitsquote steigt.<\/li>\n<li><strong>Reputationsrisiken<\/strong> treten auf, wenn die Probleme der Besch\u00e4ftigten \u00f6ffentlich werden. Dadurch k\u00f6nnen weniger Talente f\u00fcr das Unternehmen gewonnen werden und kann zu Kritik von Anteilseigner:innen und Kund:innen f\u00fchren. Ein aktuelles Beispiel sind die <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.bloomberg.com\/opinion\/articles\/2021-03-22\/goldman-sachs-100-hour-week-young-bankers-have-an-absurd-work-life__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRrUxm7QB$\">100-Stunden-Woche<\/a>, die von Praktikant:innen bei Banken in Gro\u00dfbritannien und den USA erwartet wurden, was zahlreiche Ausbeutungsklagen zur Folge hatte.<\/li>\n<li><strong>Finanzielle Risiken: <\/strong>Operative Risiken k\u00f6nnen zu finanziellen Risiken werden, wenn diese zu Unterbrechungen interner Prozesse oder zu Lieferengp\u00e4ssen f\u00fchren, die wiederum die Produktion beintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><!-- .paragraph_block -->\n\n\n<div class=\"image_block image_block--full_width\">\n    <figure class=\"image_block__figure\">\n            <\/figure><!-- .image_block__figure -->\n<\/div><!-- .image_block -->\n\n\n    <div class=\"heading_block heading_block--three\">\n        <h4>Auswirkungen auf die Menschenrechte <\/h4>\n    <\/div><!-- .heading -->\n\n\n<div class=\"paragraph_block reading_content\">\n    <p>Arbeitszeitverletzungen k\u00f6nnen Auswirkungen auf eine Reihe von Menschenrechten haben.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>1<\/sup><\/a> Dazu z\u00e4hlen unter anderem:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Recht auf gerechte und g\u00fcnstige Arbeitsbedingungen <\/strong>(Art. 7 <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/ICESCR\/ICESCR_Pakt.pdf__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRk68jqEq$\">Sozialpakt<\/a>; Art. 23 <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.ohchr.org\/en\/udhr\/pages\/Language.aspx?LangID=ger__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRpHJ6HPJ$\">AEMR<\/a>): Besch\u00e4ftigte haben ein Recht auf gerechte und g\u00fcnstige Arbeitsbedingungen, einschlie\u00dflich angemessenem Lohn und gleichem Entgelt f\u00fcr gleichwertige Arbeit, gesunder und sicherer Arbeitsbedingungen, des Rechts auf Arbeitspausen, Freizeit, Urlaub und eine angemessene Begrenzung der Arbeitszeit als Teil der Arbeitsbedingungen.<\/li>\n<li><strong>Recht auf Gesundheit <\/strong>(Art. 12 <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/ICESCR\/ICESCR_Pakt.pdf__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRk68jqEq$\">Sozialpakt<\/a>; Art. 25 <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.ohchr.org\/en\/udhr\/pages\/Language.aspx?LangID=ger__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRpHJ6HPJ$\">AEMR<\/a>; verschiedene ILO-\u00dcbereinkommen): Besch\u00e4ftigte mit langen Arbeitszeiten, vor allem \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume hinweg, sind oft Langzeitrisiken in Bezug auf ihre Gesundheit und Sicherheit ausgesetzt.<\/li>\n<li><strong>Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens <\/strong>(Art. 10 <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/ICESCR\/ICESCR_Pakt.pdf__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRk68jqEq$\">Sozialpakt<\/a>): \u00dcberlange Arbeitszeiten k\u00f6nnen sich negativ auf das Familienleben der Besch\u00e4ftigten auswirken, sowohl in Bezug auf die Zeit au\u00dferhalb der Arbeit, um einen Partner kennenzulernen und eine Familie zu gr\u00fcnden, als auch in Bezug auf die M\u00f6glichkeit, ein Familienleben zu f\u00fchren.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><!-- .paragraph_block -->\n\n\n<div class=\"summary_and_content_block\">\n    <details class=\"summary_and_content_block__details\">\n        <summary class=\"summary_and_content_block__summary\">\n            <span class=\"summary_and_content_block__summary__text\">Sustainable Development Goals (SDGs)<\/span>\n            <svg\nclass=\"caret_right_icon fill_element\"\nheight=\"15\"\nviewBox=\"0 0 15 15\"\nwidth=\"15\"\nxmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\">\n    <path d=\"M6 11L6 4L10.5 7.5L6 11Z\"\/>\n<\/svg>\n        <\/summary><!-- .summary_and_content_block__summary -->\n        <div class=\"summary_and_content_block__content reading_content\">\n            <p>Die folgenden <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.bmz.de\/de\/agenda-2030__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRu7nzndI$\">SDGs<\/a> beziehen sich auf die <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.ilo.org\/global\/topics\/dw4sd\/themes\/working-conditions\/WCMS_558586\/lang--en\/index.htm__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRm0__aD_$\">Arbeitszeit<\/a>:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.bmz.de\/de\/agenda-2030\/sdg-5__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRtDivB0G$\"><strong>SDG 5<\/strong><\/a><strong> (\u201eGeschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und M\u00e4dchen zur Selbstbestimmung bef\u00e4higen\u201c<\/strong>)<strong>, Zielvorgabe 5.4<\/strong>: Unbezahlte Pflege- und Hausarbeit durch die Bereitstellung \u00f6ffentlicher Dienstleistungen und Infrastrukturen, Sozialschutzma\u00dfnahmen und die F\u00f6rderung geteilter Verantwortung innerhalb des Haushalts und der Familie entsprechend den nationalen Gegebenheiten anerkennen und wertsch\u00e4tzen. Eine Begrenzung der Arbeitszeit verschafft Frauen und M\u00e4nnern mehr Zeit, um einen gleichberechtigten Beitrag zur unbezahlten Pflege- und Hausarbeit zu leisten.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.bmz.de\/de\/agenda-2030\/sdg-8__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRtpkn-d9$\"><strong>SDG 8<\/strong><\/a><strong> (\u201e<em>Dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbesch\u00e4ftigung und menschenw\u00fcrdige Arbeit f\u00fcr alle f\u00f6rdern<\/em>\u201c), Zielvorgabe 8.8: <\/strong>Die Arbeitsrechte sch\u00fctzen und sichere Arbeitsumgebungen f\u00fcr alle Arbeitnehmer, einschlie\u00dflich der Wanderarbeitnehmer, insbesondere der Wanderarbeitnehmerinnen, und der Menschen in prek\u00e4ren Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnissen, f\u00f6rdern<strong>.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n        <\/div><!-- .summary_and_content_block__content -->\n    <\/details><!-- .summary_and_content_block__details -->\n<\/div><!-- .summary_and_content_block -->\n\n\n<div class=\"callout_content_block blue\">\n    <div class=\"callout_content_block__inner\">\n                    <div class=\"callout_content_block__heading\">\n                                    <h3>Hilfreiche Informationen<\/h3>\n                            <\/div><!-- .callout_content_block__heading -->\n                <div class=\"callout_content_block__reading_content reading_content\">\n            <p>Die folgenden Quellen und Umsetzungshilfen bieten weitere Informationen dazu, wie sich Unternehmen verantwortungsvoll mit Arbeitszeiten in ihrem Gesch\u00e4ftsbereich und in ihren Liefer- und Wertsch\u00f6pfungsketten auseinandersetzen k\u00f6nnen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>ILO, <em>Working Time in the Twenty-First Century <\/em><\/strong><em>(engl.)<\/em>: Dieser <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.ilo.org\/travail\/info\/publications\/WCMS_161734\/lang--en\/index.htm__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRqjgW9lL$\">Bericht<\/a> gibt einen \u00dcberblick \u00fcber aktuelle Trends und Entwicklungen in Bezug auf die Arbeitszeiten in der ganzen Welt.<\/li>\n<li><strong>ILO, <em>Guide to Developing Balanced Working Time Arrangements <\/em><\/strong><em>(engl.)<\/em>: Dieser praxisbezogene <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.ilo.org\/travail\/info\/publications\/WCMS_706159\/lang--en\/index.htm__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRm8loWq8$\">Leitfaden<\/a> enth\u00e4lt eine \u201eHow-to\u201c-Anleitung zu Arbeitszeitregelungen in Arbeitspl\u00e4nen<strong>.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Ethical Trading Initiative, <em>Base Code Guidance: Working Hours <\/em><\/strong><em>(engl.)<\/em><strong>: <\/strong>Dieser schrittweise <a href=\"https:\/\/urldefense.com\/v3\/__https:\/www.ethicaltrade.org\/eti-base-code\/6-working-hours-are-not-excessive__;!!CAFLEWIB!HnE-azkPlmyeVPC4V76XPxwLfSjc4im7Fnobu6Otw8CqggxzTk-AuPtskWWRs2fYKjTymOb5MET7RClYAev37PU6jKUtRmqoxAvo$\">Leitfaden unterst\u00fctzt Unternehmen<\/a> bei der Verbesserung der Arbeitszeiten in ihren Lieferketten.<\/li>\n<\/ul>\n        <\/div><!-- .callout_content_block__reading_content reading_content -->\n    <\/div><!-- .callout_content_block__inner -->\n<\/div><!-- .callout_content_block -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 480 Millionen Menschen weltweit arbeiten 55 Stunden pro Woche oder mehr, wodurch sich das Risiko von Arbeitsunf\u00e4llen, Schlaganf\u00e4llen und Herzkrankheiten erh\u00f6ht.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":17427,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","regions":[],"class_list":["post-18569","issues","type-issues","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":{"page_header_image":17419,"footnotes":[{"footnote":"Mit der Einf\u00fchrung der unternehmerischen Sorgfaltspflichten zur Achtung der Menschenrechte verlagern die UN-Leitprinzipien f\u00fcr Wirtschaft und Menschenrechte (<em>engl.: UN Guiding Principles on Business and Human Rights <\/em>- UNGPs) den Fokus von Auswirkungen auf Unternehmen hin zu Auswirkungen auf (potenziell) Betroffene. Weitere Informationen zu den UNGPs finden Sie im Abschnitt \u201eArbeitszeit im Sorgfaltsprozess adressieren\u201c."}]},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Faire Arbeitszeiten im Unternehmen und der Lieferkette I Praxislotse WiMRBusiness &amp; Human Rights Navigator<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Praktische Orientierungshilfe f\u00fcr Unternehmen, um Risiken \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Arbeitszeiten im eigenen Gesch\u00e4ftsbereich und in der Lieferkette zu identifizieren, zu vermeiden, zu verringern und Verst\u00f6\u00dfe wirksam zu beheben \u2013 basierend auf menschenrechtlicher Sorgfalt im Einklang mit den ILO-\u00dcbereinkommen und den UN-Leitprinzipien f\u00fcr Wirtschaft und Menschenrechte (UNGPs).\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/de\/issues\/faire-arbeitszeiten\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Faire Arbeitszeiten im Unternehmen und der Lieferkette I Praxislotse WiMRBusiness &amp; 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