{"id":17831,"date":"2021-09-13T08:00:55","date_gmt":"2021-09-13T07:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/issues\/zwangsarbeit\/"},"modified":"2026-04-02T09:10:00","modified_gmt":"2026-04-02T08:10:00","slug":"zwangsarbeit","status":"publish","type":"issues","link":"https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/de\/issues\/zwangsarbeit\/","title":{"rendered":"Zwangsarbeit"},"content":{"rendered":"    <div class=\"heading_block heading_block--three\">\n        <h4>Was ist Zwangsarbeit?<\/h4>\n    <\/div><!-- .heading -->\n\n\n<div class=\"paragraph_block reading_content\">\n    <p>Als <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/empent\/areas\/business-helpdesk\/faqs\/WCMS_DOC_ENT_HLP_FL_FAQ_EN\/lang--en\/index.htm#Q1\">Zwangs- oder Pflichtarbeit<\/a> gilt laut der Internationalen Arbeitsorganisation (<a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/berlin\/lang--en\/index.htm\">ILO<\/a>) jede Art von Arbeit oder Dienstleistung, die von einer Person unter Androhung von Strafe verlangt wird und f\u00fcr die sie sich nicht freiwillig zur Verf\u00fcgung gestellt hat. Der Begriff \u201eStrafandrohung\u201c sollte dabei breit ausgelegt werden: Zu m\u00f6glichen Strafen geh\u00f6ren unter anderem Haftstrafen, die Androhung oder Anwendung k\u00f6rperlicher Gewalt, psychischer Druck und die Beschr\u00e4nkung der Freiheit der Besch\u00e4ftigten, einschlie\u00dflich der Einschr\u00e4nkung der Bewegungsfreiheit au\u00dferhalb des Arbeitsplatzes. Es kann auch zu Drohungen kommen, die sich gegen die Familien der Opfer richten, oder zu angedrohten Anzeigen bei Beh\u00f6rden. Oft werden auch Ausweisdokumente oder L\u00f6hne einbehalten, um Besch\u00e4ftigte zu zwingen, in der Hoffnung auf eine zuk\u00fcnftige Bezahlung zu bleiben.<\/p>\n<p>Die Begriffe \u201eZwangsarbeit\u201c und \u201emoderne Sklaverei\u201c werden h\u00e4ufig synonym verwendet, da sie viele Gemeinsamkeiten haben. Der wichtigste Unterschied ist, dass zur modernen Sklaverei auch die Zwangsheirat gez\u00e4hlt wird,<a class=\"footnote_anchor\" href=\"#footnote-1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> die in diesem Kernthema jedoch nicht behandelt wird.<\/p>\n<\/div><!-- .paragraph_block -->\n\n\n<div class=\"callout_content_block green\">\n    <div class=\"callout_content_block__inner\">\n                    <div class=\"callout_content_block__heading\">\n                                    <h3>Was ist die Herausforderung?<\/h3>\n                            <\/div><!-- .callout_content_block__heading -->\n                <div class=\"callout_content_block__reading_content reading_content\">\n            <p>Die Herausforderung f\u00fcr Unternehmen besteht darin, wie sie mit Zwangsarbeit in ihrem Gesch\u00e4ftsbereich und ihren Liefer- und Wertsch\u00f6pfungsketten umgehen sollen, da es schwierig sein kann, diese zu erkennen. Zwangsarbeit kommt seltener bei den eigenen Besch\u00e4ftigten multinationaler Unternehmen vor, da in der Regel strenge Verfahren zur Gew\u00e4hrleistung guter Besch\u00e4ftigungspraktiken vorhanden sind. Zwangsarbeit kann jedoch in unmittelbarer N\u00e4he des Unternehmens vorkommen: Selbst in OECD-L\u00e4ndern sind Besch\u00e4ftigte, die von Personalvermittlungsagenturen eingestellt werden oder f\u00fcr diese arbeiten, sowie Besch\u00e4ftigte von Dienstleistungsanbietern (z.B. Reinigungs-, Logistik- und Bauunternehmen) dem Risiko der Ausbeutung ausgesetzt. Das Risiko nimmt weiter unten in der Lieferkette zu, vor allem, wenn Unternehmen G\u00fcter oder Dienstleistungen aus L\u00e4ndern beziehen, in denen Armut, Ungleichheit, ein gro\u00dfer informeller Sektor, Korruption, unzureichender Rechtsschutz sowie eine mangelnde Strafverfolgung vorherrschend sind und\/oder in denen es g\u00e4ngige Praxis ist, Personalvermittlungsagenturen und Arbeitsvermittler:innen zu beauftragen, die m\u00f6glicherweise nicht registriert oder wenig reguliert sind.<\/p>\n        <\/div><!-- .callout_content_block__reading_content reading_content -->\n    <\/div><!-- .callout_content_block__inner -->\n<\/div><!-- .callout_content_block -->\n\n\n    <div class=\"heading_block heading_block--three\">\n        <h4>Verbreitung von Zwangsarbeit <\/h4>\n    <\/div><!-- .heading -->\n\n\n<div class=\"paragraph_block reading_content\">\n    <p>Zwangsarbeit ist ein globales Problem. Zwar kommt Zwangsarbeit h\u00e4ufiger im Globalen S\u00fcden vor, aber auch im Globalen Norden gibt es Zwangsarbeit, insbesondere unter Migrant:innen oder anderen vulnerablen Besch\u00e4ftigten. Die meisten weltweit t\u00e4tigen Unternehmen\u00a0setzen Zwangsarbeit zwar in der Regel nicht direkt ein, k\u00f6nnen aber durch ihre Gesch\u00e4ftsbeziehungen damit in Verbindung gebracht werden, z.B. durch Leiharbeitende, Subunternehmen, Zulieferbetriebe oder andere Vertragspartner:innen.<\/p>\n<p>Zahlen der <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/global\/about-the-ilo\/newsroom\/news\/WCMS_855019\/lang--en\/index.htm\">ILO<\/a> aus 2022 zeigen:<\/p>\n<ul>\n<li>Im Jahr 2021 befanden sich sch\u00e4tzungsweise 49,6 Millionen Menschen in moderner Sklaverei, davon 27,6 Millionen in Zwangsarbeit und 22 Millionen in Zwangsheirat.<\/li>\n<li>Die meisten F\u00e4lle von Zwangsarbeit (86 %) kommen in der Privatwirtschaft vor. Von den 27,6 Millionen Menschen in Zwangsarbeit, werden 17,3 Millionen Menschen in der Privatwirtschaft ausgebeutet, 6,3 Millionen durch erzwungene sexuelle Ausbeutung und 3,9 Millionen im Rahmen von staatlich organisierter Zwangsarbeit.<\/li>\n<li>4,9 Millionen der Opfer von sexueller Ausbeutung sowie 6 Millionen der Opfer von Zwangsarbeit in anderen Sektoren sind Frauen und M\u00e4dchen.<\/li>\n<li>Fast jedes achte Opfer von Zwangsarbeit ist ein Kind (3,3 Millionen insgesamt). Mehr als die H\u00e4lfte dieser Kinder ist von sexueller Ausbeutung betroffen.<\/li>\n<li>Die h\u00f6chste Anzahl an Zwangsarbeitenden befindet sich in Asien und der Pazifikregion (15,1 Millionen), aber in den arabischen Staaten tritt Zwangsarbeit am h\u00e4ufigsten auf (5,3 Betroffene pro 1.000 Menschen).<\/li>\n<li>Migrantische Besch\u00e4ftigte und Wanderarbeitende haben ein drei Mal h\u00f6heres Risiko, Opfer von Zwangsarbeit zu werden, als andere Besch\u00e4ftigte.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/www.globalslaveryindex.org\/\">Global Slavery Index<\/a> wurde von der <a href=\"https:\/\/www.walkfree.org\/\">Walk Free Stiftung<\/a>, der ILO und der Internationalen Organisation f\u00fcr Migration (IOM) herausgebracht. Eine wichtige Erkenntnis des <a href=\"https:\/\/cdn.walkfree.org\/content\/uploads\/2023\/05\/17114737\/Global-Slavery-Index-2023.pdf\">Berichts aus 2023<\/a> ist, dass die Verbreitung moderner Sklaverei in L\u00e4ndern mit hohem Einkommen, beispielsweise in G20-L\u00e4ndern, h\u00f6her ist als bisher angenommen. Dies verdeutlicht, dass selbst in L\u00e4ndern mit scheinbar strengen Gesetzen gegen moderne Sklaverei nach wie vor erhebliche L\u00fccken beim Schutz gef\u00e4hrdeter Gruppen bestehen.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren hat die Schwere und H\u00e4ufigkeit von Arbeitsrechtsverletzungen in wichtigen asiatischen Produktionszentren zugenommen (<a href=\"https:\/\/www.maplecroft.com\/insights\/analysis\/hro-modern-slavery-risks-surge-in-asias-manufacturing-hubs-pandemic-worsens-outlook\/\">Verisk Maplecroft<\/a>).<\/p>\n<p>Das Risiko der Zwangsarbeit ist durch die COVID-19-Pandemie weiter gestiegen. Da Millionen von Besch\u00e4ftigten aufgrund der Pandemie ihr Einkommen verloren haben und weder \u00fcber Ersparnisse noch sozialen Schutz verf\u00fcgen, hat sich die Zahl der Besch\u00e4ftigten, die durch Schuldknechtschaft und anderen Formen der Zwangsarbeit gef\u00e4hrdet sind, erh\u00f6ht (<a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/global\/about-the-ilo\/how-the-ilo-works\/departments-and-offices\/governance\/fprw\/WCMS_757247\/lang--en\/index.htm\">ILO<\/a>).<\/p>\n<p>Berichte \u00fcber Zwangsarbeit in der Region Xinjiang in China haben dazu gef\u00fchrt, dass mehrere L\u00e4nder den Druck auf die chinesische Regierung erh\u00f6ht haben. Die USA haben den Uyghur Forced Labour Prevention Act (UFLPA) verabschiedet, der die widerlegbare Vermutung aufstellt, dass alle Produkte, die ganz oder teilweise in Xinjiang hergestellt sind, unter Zwangsarbeit produziert wurden und daher nicht in die USA eingef\u00fchrt werden d\u00fcrfen. Die EU hat ebenfalls ein Verbot von Produkten aus Zwangsarbeit angek\u00fcndigt, welches weltweit gilt, aber voraussichtlich risikobasiert durchgesetzt werden soll und damit auch auf Produkte aus Xinjiang abzielt. Die USA, das Vereinigte K\u00f6nigreich, die Europ\u00e4ische Union und Kanada haben dar\u00fcber hinaus <a href=\"https:\/\/www.maplecroft.com\/insights\/analysis\/new-xinjiang-ban-will-upend-multiple-sectors\/\">Sanktionen<\/a> gegen Funktion\u00e4re in China wegen Menschenrechtsverletzungen an Uiguren und anderen muslimischen Minderheiten verh\u00e4ngt. Diese Ma\u00dfnahmen mehrerer Regierungen k\u00f6nnen weitreichende Auswirkungen auf Unternehmen in vielen Branchen haben, wobei der Baumwoll-, der Polysilikon- und der Tomatensektor am st\u00e4rksten von Beeintr\u00e4chtigungen bedroht sind. Weiterhin werden verschiedene Schl\u00fcsselindustrien f\u00fcr den \u00dcbergang zu erneuerbaren Energien betroffen sein, da gro\u00dfe Teile der globalen Lieferketten f\u00fcr Photovoltaikanlagen in China und insbesondere in Xinjiang angesiedelt sind. (Siehe auch Absatz 78 des ILO-Berichts <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/wcmsp5\/groups\/public\/---ed_norm\/---relconf\/documents\/meetingdocument\/wcms_771042.pdf\">Durchf\u00fchrung der Internationalen Arbeitsnormen 2021<\/a>.)<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 2021 haben sich 50 L\u00e4nder durch Ratifizierung des <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/global\/about-the-ilo\/newsroom\/news\/WCMS_775898\/lang--en\/index.htm\">ILO-Zwangsarbeiterprotokolls<\/a> (P029) dazu verpflichtet, die moderne Sklaverei zu beseitigen. Mit den Ratifizierungen wurde ein erstes Ziel der Kampagne \u201c<a href=\"https:\/\/50forfreedom.org\/\">50 for freedom<\/a>\u201c erreicht, die von der ILO, dem Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB) und der Internationalen Arbeitgeberorganisation (IOE) geleitet wird und Regierungen auffordert, Ma\u00dfnahmen gegen Zwangsarbeit zu ergreifen.<\/p>\n<p>Die Zielvorgabe 8.7 der Sustainable Development Goals (SDGs \u2013 <em>dt.: <\/em><em>Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung<\/em>) sieht vor, alle Formen der Zwangsarbeit bis 2030 zu beenden. Die 2016 ins Leben gerufene Multi-Stakeholder-Partnerschaft \u201e<a href=\"https:\/\/www.alliance87.org\/\">Alliance 8.7<\/a>\u201c m\u00f6chte die Umsetzung der Zielvorgabe 8.7 unterst\u00fctzen, indem sie die Abstimmung globaler, regionaler und nationaler Bem\u00fchungen f\u00f6rdert, Wissensaustauch betreibt und Innovationen anschiebt.<\/p>\n<\/div><!-- .paragraph_block -->\n\n\n    <div class=\"heading_block heading_block--three\">\n        <h4>Auswirkungen auf Unternehmen<\/h4>\n    <\/div><!-- .heading -->\n\n\n<div class=\"paragraph_block reading_content\">\n    <p>Unternehmen k\u00f6nnen auf vielf\u00e4ltige Weise von Risiken im Zusammenhang mit Zwangsarbeit in ihren Arbeitsabl\u00e4ufen und Lieferketten betroffen sein:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Reputations- und Markenrisiko: <\/strong>Kampagnen von Nichtregierungsorganisationen (<em>engl.: <\/em><em>Non-Governmental Organisations <\/em>&#8211; NGOs), Gewerkschaften, Verbraucher:innen und anderen Stakeholdern gegen multinationale Unternehmen k\u00f6nnen zu Umsatzeinbu\u00dfen und\/oder Markenerosion f\u00fchren. Dies kann sich auch negativ auf die Mitarbeitendenbindung auswirken und ein Unternehmen f\u00fcr potenzielle Besch\u00e4ftigte weniger attraktiv machen.<\/li>\n<li><strong>Finanzielles Risiko: <\/strong>Verbraucherboykotte gegen Unternehmen, bei denen Zwangsarbeit in der Lieferkette vermutet oder festgestellt wird, k\u00f6nnen zu Umsatzeinbu\u00dfen f\u00fchren. Eine Ver\u00e4u\u00dferung durch oder ein Abwenden von Investor:innen und anderen Geldgebern &#8211; von denen viele zunehmend Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (<em>engl.<\/em><em>: Environmental, Social and Governance <\/em>&#8211; ESG) in ihre Entscheidungsfindung miteinbeziehen &#8211; kann zu einem eingeschr\u00e4nkten oder teureren Zugang zu Kapital und einem geringeren Unternehmenswert f\u00fchren.<\/li>\n<li><strong>Rechtliches Risiko: <\/strong>Rechtsvorschriften zu moderner Sklaverei, die unter anderem Sorgfalts- und Berichtspflichten beinhalten, erh\u00f6hen Compliance-Risiken f\u00fcr Unternehmen, da bei einer Missachtung Konsequenzen und Strafen drohen. Mehrere europ\u00e4ische Staaten und die EU selbst haben Gesetze oder Rechtsvorschriften zur Bek\u00e4mpfung von Zwangsarbeit in Wertsch\u00f6pfungsketten verabschiedet oder sind auf dem Weg, diese zu verabschieden. Dies erh\u00f6ht die rechtlichen Risiken f\u00fcr zuwiderhandelnde Unternehmen, die nicht sicherstellen, dass ihre Wertsch\u00f6pfungsketten frei von Zwangsarbeit sind. Daraus k\u00f6nnen wiederum zus\u00e4tzliche finanzielle oder operative Risiken entstehen, beispielsweise als Folge einer Unterbrechung der Lieferkette.<\/li>\n<li><strong>Operatives Risiko: <\/strong>\u00c4nderungen in den Lieferketten der Unternehmen, die als Reaktion auf die Aufdeckung von Zwangsarbeit vorgenommen werden, k\u00f6nnen zu Beeintr\u00e4chtigungen der Betriebsabl\u00e4ufe f\u00fchren. Unternehmen k\u00f6nnen sich zum Beispiel veranlasst sehen, Lieferantenvertr\u00e4ge zu k\u00fcndigen (was zu h\u00f6heren Kosten und\/oder operativen Unterbrechungen f\u00fchren k\u00f6nnte) und Beschaffungsaktivit\u00e4ten auf Standorte mit geringerem Risiko zu verlagern. Au\u00dferdem m\u00fcssen interne Ressourcen bereitgestellt werden, um etwaigen Vorw\u00fcrfen nachzugehen, was eine Beteiligung der Gesch\u00e4ftsleitung und der betreffenden Abteilungen erfordert. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Unternehmen noch keine angemessenen Verfahren und Systeme zur Wahrung der Sorgfaltspflicht implementiert hat.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><!-- .paragraph_block -->\n\n\n<div class=\"image_block image_block--contained\">\n    <figure class=\"image_block__figure\">\n        <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1680\" height=\"1192\" src=\"https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Zwangsarbeit-1680x1192.png\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Zwangsarbeit-1680x1192.png 1680w, https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Zwangsarbeit-1280x908.png 1280w, https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Zwangsarbeit-768x545.png 768w, https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Zwangsarbeit-1536x1089.png 1536w, https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Zwangsarbeit-2048x1453.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1680px) 100vw, 1680px\" \/>    <\/figure><!-- .image_block__figure -->\n<\/div><!-- .image_block -->\n\n\n    <div class=\"heading_block heading_block--three\">\n        <h4>Auswirkungen auf die Menschenrechte<\/h4>\n    <\/div><!-- .heading -->\n\n\n<div class=\"paragraph_block reading_content\">\n    <p>Zwangsarbeit wirkt sich auf eine Reihe von Menschenrechten aus.<a class=\"footnote_anchor\" href=\"#footnote-2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Dazu z\u00e4hlen unter anderem:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Recht auf Freiheit von Zwangsarbeit <\/strong>(Art. 4 <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/udhr\/pages\/Language.aspx?LangID=ger\">AEMR<\/a>, Art. 8 <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/ICCPR\/ICCPR_Pakt.pdf\">Zivilpakt<\/a>): Das Recht auf Freiheit von Zwangsarbeit ist ein Menschenrecht an und f\u00fcr sich. Die Freiheit von Zwangs- oder Pflichtarbeit ist <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/ilc\/ILCSessions\/previous-sessions\/101stSession\/reports\/reports-submitted\/WCMS_174846\/lang--en\/index.htm\">ein Eckpfeiler<\/a> des ILO-Konzepts der \u201emenschenw\u00fcrdigen Arbeit\u201c und eines der grundlegenden Menschenrechte. Das Verbot von Zwangs- oder Pflichtarbeit in all ihren Formen wird heute als zwingende Norm des internationalen Menschenrechts angesehen; damit handelt es sich um eine verbindliche Norm, von der keine Ausnahme zul\u00e4ssig ist.<\/li>\n<li><strong>Recht auf Arbeit <\/strong>(Art. 23 <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/udhr\/pages\/Language.aspx?LangID=ger\">AEMR<\/a>, Art. 6 <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/ICESCR\/ICESCR_Pakt.pdf\">Sozialpakt<\/a>): Das Recht auf Arbeit wird als ein Grundrecht angesehen. Einer der wesentlichen Bestandteile ist das Recht auf freie Berufswahl. Dies bedeutet, dass jeder Mensch das Recht hat, nicht zur Aus\u00fcbung oder Aufnahme einer Besch\u00e4ftigung gezwungen zu werden und bei dieser nicht ausgebeutet oder misshandelt zu werden.<\/li>\n<li><strong>Das Recht, nicht der Folter oder grausamer, unmenschlicher und\/oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen zu werden <\/strong>(Art. 7 <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/ICCPR\/ICCPR_Pakt.pdf\">Zivilpakt<\/a>): Zwangsarbeit ist h\u00e4ufig mit erniedrigender Behandlung und der \u201eAndrohung von Strafe\u201c verbunden, wodurch Menschen zur Arbeit gezwungen werden. So k\u00f6nnen beispielsweise Sicherheitskr\u00e4fte eingesetzt werden, um Menschen durch missbr\u00e4uchliche Praktiken oder Drohungen zur Zwangsarbeit zu zwingen.<\/li>\n<li><strong>Recht auf Schutz des Kindes <\/strong>(Art. 10 <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/ICESCR\/ICESCR_Pakt.pdf\">Sozialpakt<\/a>): Zwangsarbeit kann auch ganze Familien betreffen, die arbeiten m\u00fcssen, um Schulden zu begleichen. Ebenfalls k\u00f6nnen Familien von Wanderarbeitenden Opfer von Zwangsarbeit sein, wenn ihnen R\u00fcck\u00fcberweisungen an ihre Familien als Folge \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Anwerbungsgeb\u00fchren oder Lohndiebstahls verwehrt werden. Kinder k\u00f6nnen auch zum Zweck der Zwangsarbeit Opfer von Menschenhandel werden.<\/li>\n<li><strong>Recht auf gerechte und g\u00fcnstige Arbeitsbedingungen <\/strong>(Art. 23 <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/udhr\/pages\/Language.aspx?LangID=ger\">AEMR<\/a>,\u00a0Art. 7 <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/ICESCR\/ICESCR_Pakt.pdf\">Sozialpakt<\/a>): Menschen, die unter Bedingungen der Zwangsarbeit arbeiten, leisten regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberlange Arbeitszeiten, oft f\u00fcr wenig oder gar keinen Lohn. Au\u00dferdem werden sie oft gezwungen, unter gef\u00e4hrlichen und unsicheren Bedingungen zu arbeiten. Aufgrund der Umst\u00e4nde, unter denen sie besch\u00e4ftigt sind, sind ihre Arbeitsbedingungen vielfach nicht gerecht oder g\u00fcnstig.<\/li>\n<li><strong>Recht auf einen angemessenen Lebensstandard <\/strong>(einschlie\u00dflich Zugang zu ausreichender Ern\u00e4hrung, Bekleidung, Unterbringung und Wasser) (Art. 11 <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/ICESCR\/ICESCR_Pakt.pdf\">Sozialpakt<\/a>): Opfer von Zwangsarbeit haben oft nur begrenzten Zugang zu angemessener Ern\u00e4hrung, Bekleidung, Unterbringung und angemessenen Lebensbedingungen (einschlie\u00dflich Wasser und sanit\u00e4rer Anlagen). Dies trifft besonders h\u00e4ufig auf Besch\u00e4ftigte zu, die in geschlossenen und von Unternehmen \u00fcberwachten Einrichtungen untergebracht sind, die sich m\u00f6glicherweise nicht um ihr Wohlergehen k\u00fcmmern.<\/li>\n<li><strong>Recht auf Erholung und Freizeit, einschlie\u00dflich einer angemessenen Begrenzung der Arbeitszeit und regelm\u00e4\u00dfiger bezahlter Urlaubstage<\/strong> (Art. 24 <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/udhr\/pages\/Language.aspx?LangID=ger\">AEMR<\/a>): Menschen in Zwangsarbeit wird oft der Zugang zu Erholung und Freizeit verwehrt.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><!-- .paragraph_block -->\n\n\n<div class=\"summary_and_content_block\">\n    <details class=\"summary_and_content_block__details\">\n        <summary class=\"summary_and_content_block__summary\">\n            <span class=\"summary_and_content_block__summary__text\">Sustainable Development Goals (SDGs)<\/span>\n            <svg\nclass=\"caret_right_icon fill_element\"\nheight=\"15\"\nviewBox=\"0 0 15 15\"\nwidth=\"15\"\nxmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\">\n    <path d=\"M6 11L6 4L10.5 7.5L6 11Z\"\/>\n<\/svg>\n        <\/summary><!-- .summary_and_content_block__summary -->\n        <div class=\"summary_and_content_block__content reading_content\">\n            <p>Die folgenden <a href=\"https:\/\/www.bmz.de\/de\/agenda-2030\">SDGs<\/a> beziehen sich auf <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/global\/topics\/dw4sd\/themes\/forced-labour\/WCMS_558561\/lang--en\/index.htm\">Zwangsarbeit<\/a>:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bmz.de\/de\/agenda-2030\/sdg-5\"><strong>SDG 5<\/strong><\/a> (<strong><em>\u201eGeschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und M\u00e4dchen zur Selbstbestimmung bef\u00e4higen\u201c<\/em><\/strong>); <strong>Zielvorgabe 5.2: <\/strong>Alle Formen von Gewalt gegen alle Frauen und M\u00e4dchen im \u00f6ffentlichen und im privaten Bereich einschlie\u00dflich des Menschenhandels und sexueller und anderer Formen der Ausbeutung beseitigen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bmz.de\/de\/agenda-2030\/sdg-8\"><strong>SDG 8<\/strong><\/a><strong> (\u201eDauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbesch\u00e4ftigung und menschenw\u00fcrdige Arbeit f\u00fcr alle f\u00f6rdern\u201c), Zielvorgabe 8.7<\/strong>: Sofortige und wirksame Ma\u00dfnahmen ergreifen, um Zwangsarbeit abzuschaffen, moderne Sklaverei und Menschenhandel zu beenden und das Verbot und die Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit, einschlie\u00dflich der Einziehung und des Einsatzes von Kindersoldaten, sicherstellen und bis 2025 jeder Form von Kinderarbeit ein Ende setzen<\/li>\n<\/ul>\n        <\/div><!-- .summary_and_content_block__content -->\n    <\/details><!-- .summary_and_content_block__details -->\n<\/div><!-- .summary_and_content_block -->\n\n\n<div class=\"callout_content_block \">\n    <div class=\"callout_content_block__inner\">\n                    <div class=\"callout_content_block__heading\">\n                                    <h3>Hilfreiche Informationen<\/h3>\n                            <\/div><!-- .callout_content_block__heading -->\n                <div class=\"callout_content_block__reading_content reading_content\">\n            <p>Die folgenden Quellen und Umsetzungshilfen bieten weitere Informationen dazu, wie sich Unternehmen verantwortungsvoll mit Zwangsarbeit in ihren Liefer- und Wertsch\u00f6pfungsketten auseinandersetzen k\u00f6nnen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>ILO, <em>Combating Forced Labour: A Handbook For Employers and Business <\/em><\/strong><em>(engl.)<\/em>: Dieser <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/global\/topics\/forced-labour\/publications\/WCMS_101171\/lang--en\/index.htm\">Leitfaden<\/a> bietet Materialien und Umsetzungshilfen f\u00fcr Unternehmen, wie sie dem Risiko von Zwangsarbeit und Menschenhandel in ihrem Gesch\u00e4ftsbereich und entlang ihrer globalen Lieferketten besser begegnen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><strong>GIFT, <em>Human Trafficking and Business: Good Practices to Prevent and Combat Human Trafficking <\/em><\/strong><em>(engl.)<\/em>: Dieser <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/global\/topics\/forced-labour\/WCMS_142722\/lang--en\/index.htm\">Leitfaden<\/a> wurde von der Globalen Initiative der Vereinten Nationen zur Bek\u00e4mpfung des Menschenhandels und anderen Stakeholdern entwickelt und erl\u00e4utert, was Unternehmen tun k\u00f6nnen, um gegen Menschenhandel vorzugehen. Der Leitfaden enth\u00e4lt eine Reihe von Praxisbeispielen, die veranschaulichen, welche konkreten Ma\u00dfnahmen Unternehmen zur Bek\u00e4mpfung des Menschenhandels ergreifen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><strong>Ethical Trading Initiative, <em>Base Code Guidance: Modern Slavery <\/em><\/strong><em>(engl.)<\/em>: Dieser schrittweise <a href=\"https:\/\/www.ethicaltrade.org\/resources\/base-code-guidance-modern-slavery\">Leitfaden<\/a> enth\u00e4lt Informationen f\u00fcr Unternehmen zur Bek\u00e4mpfung von Zwangsarbeit in globalen Lieferketten.<\/li>\n<li><strong>British Standards Institute (BSI),\u00a0<\/strong><em><strong>BS: 257000 &#8222;Organisational Responses to Modern Slavery&#8220;\u00a0<\/strong>(engl.): <\/em>Dieses Dokument enth\u00e4lt weitreichende praktische Hilfen f\u00fcr Unternehmen, die Moderne Sklaverei und Zwangsarbeit in ihren eigenen Gesch\u00e4ftsaktivit\u00e4ten und ihren Lieferketten adressieren m\u00f6chten.<\/li>\n<\/ul>\n        <\/div><!-- .callout_content_block__reading_content reading_content -->\n    <\/div><!-- .callout_content_block__inner -->\n<\/div><!-- .callout_content_block -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weltweit sind fast 25 Millionen Menschen Opfer von Zwangs- oder Pflichtarbeit, davon 16 Millionen in der Privatwirtschaft. <\/p>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":17365,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","regions":[],"class_list":["post-17831","issues","type-issues","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":{"page_header_image":17359,"footnotes":[{"footnote":"ILO, <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/global\/publications\/books\/WCMS_575479\/lang--en\/index.htm\">Global Estimates of Modern Slavery: Forced Labour and Forced Marriage<\/a>: Siehe Tabelle auf S.17."},{"footnote":"Mit der Einf\u00fchrung der unternehmerischen Sorgfaltspflichten zur Achtung der Menschenrechte verlagern die UN-Leitprinzipien f\u00fcr Wirtschaft und Menschenrechte (<em>engl.: UN Guiding Principles on Business and Human Rights - UNGPs<\/em>) den Fokus von Auswirkungen auf Unternehmen hin zu Auswirkungen auf (potenziell) Betroffene. Weitere Informationen zu den UNGPs finden Sie im Abschnitt <u>\u201e<\/u>Zwangsarbeit im Sorgfaltsprozess adressieren\u201c."}]},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Zwangsarbeit in globalen Unternehmen und in der Lieferkette | Praxislotse WiMRBusiness &amp; Human Rights Navigator<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Praktische Orientierungshilfe f\u00fcr Unternehmen, um Risiken der Zwangsarbeit im eigenen Gesch\u00e4ftsbereich und in der Lieferkette zu identifizieren, zu vermeiden, zu verringern und wirksam zu beheben \u2013 basierend auf menschenrechtlicher Sorgfalt im Einklang mit den ILO-\u00dcbereinkommen und den UN-Leitprinzipien f\u00fcr Wirtschaft und Menschenrechte (UNGPs).\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/de\/issues\/zwangsarbeit\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Zwangsarbeit in globalen Unternehmen und in der Lieferkette | Praxislotse WiMRBusiness &amp; 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