{"id":17727,"date":"2021-09-07T08:00:46","date_gmt":"2021-09-07T07:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/issues\/vereinigungsfreiheit\/"},"modified":"2026-04-02T09:37:48","modified_gmt":"2026-04-02T08:37:48","slug":"vereinigungsfreiheit","status":"publish","type":"issues","link":"https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/de\/issues\/vereinigungsfreiheit\/","title":{"rendered":"Vereinigungsfreiheit"},"content":{"rendered":"    <div class=\"heading_block heading_block--three\">\n        <h4>Was ist Vereinigungsfreiheit?<\/h4>\n    <\/div><!-- .heading -->\n\n\n<div class=\"paragraph_block reading_content\">\n    <p>Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (<a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/berlin\/wir-uber-uns\/lang--de\/index.htm\">ILO<\/a>) umfasst <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/berlin\/arbeits-und-standards\/kernarbeitsnormen\/lang--de\/index.htm\">Vereinigungsfreiheit<\/a> die Achtung des Rechts von Arbeitgeber:innen und Besch\u00e4ftigten, ungebunden und freiwillig Organisationen ihrer eigenen Wahl zu gr\u00fcnden und ihnen beizutreten. Diese Organisationen haben das Recht, ihre T\u00e4tigkeiten in voller Freiheit und ohne Einflussnahme auszu\u00fcben. Unternehmen d\u00fcrfen sich nicht in die Entscheidung von Besch\u00e4ftigten, sich zusammenzuschlie\u00dfen, einmischen und weder Besch\u00e4ftigte, die sich zusammengeschlossen haben, noch diejenigen, die als ihre Vertretungen auftreten, diskriminieren. Eine Regierung darf sich nicht in das Recht von Besch\u00e4ftigten und Arbeitgeber:innen zur Bildung von Vereinigungen einmischen.<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Bestandteil der Vereinigungsfreiheit ist das Recht von Besch\u00e4ftigten, frei mit Arbeitgeber:innen zu verhandeln. Kollektivverhandlungen sind ein freiwilliger Prozess, bei dem Arbeitgeber:innen und Besch\u00e4ftigte ihre Beziehungen, insbesondere die Arbeitsbedingungen, diskutieren und aushandeln. Daran k\u00f6nnen sowohl Arbeitgeber:innen direkt (oder vertreten durch ihre Organisationen) als auch Gewerkschaften oder, in deren Abwesenheit, von Besch\u00e4ftigten frei benannte Vertreter:innen beteiligt sein. Obwohl Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen eng miteinander verkn\u00fcpft sind, behandelt dieses Kernthema in erster Linie das Recht auf Vereinigungsfreiheit.<\/p>\n<\/div><!-- .paragraph_block -->\n\n\n<div class=\"callout_content_block green\">\n    <div class=\"callout_content_block__inner\">\n                    <div class=\"callout_content_block__heading\">\n                                    <h3>Was ist die Herausforderung?<\/h3>\n                            <\/div><!-- .callout_content_block__heading -->\n                <div class=\"callout_content_block__reading_content reading_content\">\n            <p>Die Herausforderung f\u00fcr Unternehmen besteht darin, wie sie das Recht auf Vereinigungsfreiheit respektieren k\u00f6nnen, wenn ihre Betriebe, Gesch\u00e4ftspartner:innen oder Zulieferbetriebe in L\u00e4ndern ans\u00e4ssig sind, in denen diese Rechte vom Gesetz her und\/oder in der Praxis eingeschr\u00e4nkt sind. Selbst wenn Besch\u00e4ftigte formal das Recht auf Vereinigungsfreiheit haben, k\u00f6nnen sie in der Praxis auf Hindernisse sto\u00dfen, darunter Diskriminierung, informelle Beschr\u00e4nkungen, Einsch\u00fcchterung und sogar Gewalt. Wenn Unternehmen das Recht von Besch\u00e4ftigten, eine Gewerkschaft oder eine Organisation zu gr\u00fcnden oder einer solchen beizutreten, einschr\u00e4nken, sind wahrscheinlich auch andere Rechte betroffen. Dies kann zu Verst\u00f6\u00dfen gegen die Rechte von Besch\u00e4ftigten f\u00fchren, z. B. zu gr\u00f6\u00dferen Sicherheits- und Gesundheitsrisiken, diskriminierenden Praktiken oder der Anordnung von Zwangsarbeit, was f\u00fcr Unternehmen operative, finanzielle und rechtliche Risiken mit sich bringt.<\/p>\n        <\/div><!-- .callout_content_block__reading_content reading_content -->\n    <\/div><!-- .callout_content_block__inner -->\n<\/div><!-- .callout_content_block -->\n\n\n    <div class=\"heading_block heading_block--three\">\n        <h4>Globaler \u00dcberblick und Trends <\/h4>\n    <\/div><!-- .heading -->\n\n\n<div class=\"paragraph_block reading_content\">\n    <p>In einigen L\u00e4ndern wird Besch\u00e4ftigten das Vereinigungsrecht verweigert, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen werden verboten oder in ihrer Arbeit behindert. Teilweise werden Gewerkschafter:innen sogar verhaftet oder get\u00f6tet. Unternehmen stehen vor gro\u00dfen Herausforderungen, wenn es um die Gew\u00e4hrleistung der Vereinigungsfreiheit in L\u00e4ndern geht, in denen diese Rechte weder gesetzlich noch in der Praxis anerkannt sind.<\/p>\n<p>Nach Ansicht der ILO spielen Gewerkschaften eine Schl\u00fcsselrolle bei der Durchsetzung besserer Lohn- und Arbeitsbedingungen. Gewerkschaftszugeh\u00f6rigkeit und die Verhandlungsst\u00e4rke der Gewerkschaften haben erheblichen Einfluss auf Arbeitsbedingungen und wirken sich auf Stabilit\u00e4t, Arbeitsmarktpolitik und die Wirtschaft insgesamt aus. Die neuesten verf\u00fcgbaren Daten der <a href=\"https:\/\/www.oecd.org\/els\/emp\/collective-bargaining.htm\">OECD<\/a> zeigen, dass der durchschnittliche gewerkschaftliche Organisationsgrad \u2013 der Anteil der Besch\u00e4ftigten, die Mitglied einer Gewerkschaft sind \u2013 in den OECD-L\u00e4ndern im Jahr 2019 etwa 16 % betrug. Dabei existieren <a href=\"https:\/\/stats.oecd.org\/Index.aspx?DataSetCode=TUD\">erhebliche Unterschiede<\/a> zwischen den OECD-L\u00e4ndern, von denen einige einen hohen gewerkschaftlichen Organisationsgrad aufweisen \u2013 wie z. B. D\u00e4nemark (66,5 %) und Schweden (64,9 %) \u2013 und anderen, die einen viel geringeren gewerkschaftlichen Organisationsgrad haben, wie die Vereinigten Staaten (10,1 %). In einigen L\u00e4ndern, wie z. B. Frankreich, ist der gewerkschaftliche Organisationsgrad gering (8,8 %), aber die Mechanismen des sozialen Dialogs auf sektoraler und nationaler Ebene sind stark und wirken sich positiv auf den Schutz der Rechte von Besch\u00e4ftigten aus. In einem <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/global\/publications\/books\/WCMS_842807\/lang--en\/index.htm\">Bericht der ILO<\/a> \u00fcber den sozialen Dialog aus dem Jahr 2022 wird festgestellt, dass Tarifverhandlungen einen wichtigen Beitrag zur inklusiven und effektiven Gestaltung der Arbeit leisten k\u00f6nnen, mit positiven Auswirkungen auf Stabilit\u00e4t, Gleichberechtigung, Compliance und Resilienz von Unternehmen und Arbeitsm\u00e4rkten.<\/p>\n<p>Zu den wichtigsten Trends geh\u00f6ren:<\/p>\n<ul>\n<li>Die <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/actrav\/pubs\/WCMS_767226\/lang--en\/index.htm\">ILO<\/a> berichtet, dass die gewerkschaftliche Organisation durch COVID-19 bedingte Lockdowns und damit verbundene einschr\u00e4nkende Ma\u00dfnahmen stark beeintr\u00e4chtigt war. W\u00e4hrend Gewerkschaften die Reaktionen ihrer Regierungen auf COVID-19 im Allgemeinen begr\u00fc\u00dften, \u00e4u\u00dferten sie in vielen F\u00e4llen jedoch auch ihre Unzufriedenheit mit der Umsetzung des sozialen Dialogs und der mangelnden Beteiligung der Gewerkschaften an Entscheidungsprozessen.<\/li>\n<li>Die <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/global\/research\/global-reports\/weso\/WCMS_865332\/lang--en\/index.htm\">ILO<\/a> berichtet, dass in vielen Industriel\u00e4ndern ein R\u00fcckgang der gewerkschaftlichen Organisation die Qualit\u00e4t von Tarifvertr\u00e4gen untergraben und die Verhandlungsposition der Besch\u00e4ftigten geschw\u00e4cht hat.<\/li>\n<li>Nach Angaben des Internationalen Gewerkschaftsbundes (<a href=\"https:\/\/files.mutualcdn.com\/ituc\/files\/2022-ITUC-Rights-Index-Exec-Summ-EN_2022-08-10-062736.pdf\">IGB<\/a>) ist die Zahl der L\u00e4nder, die die Registrierung von Gewerkschaften behindern, von 59% aller L\u00e4nder im Jahr 2014 auf 79% aller L\u00e4nder im Jahr 2022 gestiegen. 2022 war die MENA-Region (Naher Osten und Nordafrika, <em>: Middle East and North Africa)<\/em>, weiterhin die gewerkschaftsfeindlichste Region der Welt, in der unabh\u00e4ngige Gewerkschaften zerschlagen und Arbeitende, die sich an Streiks beteiligten, verfolgt und verurteilt wurden. Laut dem IGB sind \u00c4gypten, Bangladesch, Brasilien, Kolumbien, Eswatini, Guatemala, Myanmar, die Philippinen und die T\u00fcrkei die zehn schlimmsten L\u00e4nder f\u00fcr erwerbst\u00e4tige Menschen im Jahr 2022.<\/li>\n<li>2021 hat der <a href=\"https:\/\/www.ituc-csi.org\/2021-global-rights-index-de\">IGB<\/a> au\u00dferdem mit der zunehmenden \u00dcberwachung von Einzelpersonen durch Regierungen und Unternehmen einen neuen Trend festgestellt, der eine immer gr\u00f6\u00dfere Bedrohung f\u00fcr Menschen- und Arbeitsrechte darstellt. Einige Regierungen setzen die \u00dcberwachung namhafter Gewerkschaftsf\u00fchrer:innen fort, um Angst zu sch\u00fcren und Druck auf unabh\u00e4ngige Gewerkschaften und ihre Mitglieder auszu\u00fcben. Im Zusammenhang mit \u00dcberwachungsma\u00dfnahmen, die von Unternehmen initiiert wurden, um gewerkschaftliche Organisationsbem\u00fchungen und Streiks zu verhindern, kam es 2021 zu mehreren Skandalen.<\/li>\n<li>Insbesondere Arbeitsmigrant:innen in der Golfregion laufen Gefahr, dass ihr Recht auf Vereinigungsfreiheit verletzt wird, da sie h\u00e4ufig von arbeitsrechtlichen Schutzma\u00dfnahmen ausgeschlossen sind. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen Gewerkschaftsaktivist:innen in diesen L\u00e4ndern staatlicher Repression ausgesetzt sein. Die <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/actrav\/pubs\/WCMS_767226\/lang--en\/index.htm\">ILO<\/a> weist darauf hin, dass w\u00e4hrend der COVID-19-Krise die meisten Verletzungen von Gewerkschaftsrechten in den arabischen Staaten gemeldet wurden.<\/li>\n<li>Laut <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/actrav\/pubs\/WCMS_722482\/lang--en\/index.htm\">ILO<\/a> hat der weltweit zunehmende Trend zur Gelegenheitsarbeit negative Auswirkungen auf die Vereinigungsfreiheit. Dabei findet eine Verlagerung von Vollzeitjobs und festen Stellen hin zu Gelegenheitsarbeit und vertraglich befristeten Stellen statt, die in der Regel nicht sozial abgesichert sind und keine Arbeitsplatzsicherheit bieten. Besch\u00e4ftigte im informellen Sektor, Leiharbeitende und Selbstst\u00e4ndige sind in der Regel mit Herausforderungen konfrontiert, wenn sie ihr Recht auf Vereinigungsfreiheit wahrnehmen wollen.<\/li>\n<li>In einem <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/global\/publications\/books\/WCMS_842807\/lang--en\/index.htm\">ILO-Bericht<\/a> aus dem Jahr 2022 wird zudem festgestellt, dass Tarifverhandlungen eine Rolle bei der Abmilderung der negativen (wirtschaftlichen) Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Besch\u00e4ftigte gespielt haben. Tarifvertr\u00e4ge boten vielen Besch\u00e4ftigten Schutz und f\u00f6rderten die Aufrechterhaltung der Wirtschaftst\u00e4tigkeit w\u00e4hrend der Pandemie.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><!-- .paragraph_block -->\n\n\n    <div class=\"heading_block heading_block--three\">\n        <h4>Auswirkungen auf Unternehmen<\/h4>\n    <\/div><!-- .heading -->\n\n\n<div class=\"paragraph_block reading_content\">\n    <p>Beschr\u00e4nkungen des Rechts auf Vereinigungsfreiheit im eigenen Gesch\u00e4ftsbereich und in den Liefer- und Wertsch\u00f6pfungsketten bergen vielf\u00e4ltige Risiken f\u00fcr Unternehmen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Reputations- und Markenrisiko<\/strong>: Angesichts einer zunehmenden \u00f6ffentlichen Aufmerksamkeit f\u00fcr ihre Aktivit\u00e4ten gehen Unternehmen, die ihrer Verantwortung in Bezug auf das Recht auf Vereinigungsfreiheit nicht nachkommen, ein erhebliches Reputationsrisiko ein. Kampagnen von zivilgesellschaftlichen Gruppierungen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und globalen Gewerkschaften haben erfolgreich auf Einschr\u00e4nkungen der Vereinigungsfreiheit durch Unternehmen aufmerksam gemacht. Die Folgen sind oft eine Sch\u00e4digung der Marke und des Rufs des Unternehmens.<\/li>\n<li><strong>Finanzielles Risiko: <\/strong>Kritische Kampagnen von Aktivist:innen oder negative Schlagzeilen \u00fcber Unternehmen, die die Rechte von Besch\u00e4ftigten oder Gewerkschaften einschr\u00e4nken, k\u00f6nnen die Nachfrage durch Verbraucher:innen beeintr\u00e4chtigen und zu Umsatzeinbu\u00dfen f\u00fchren. Eine Ver\u00e4u\u00dferung durch oder ein Abwenden von Investor:innen und anderen Geldgebenden &#8211; von denen viele zunehmend Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (<em>engl.<\/em><em>: Environment, Social and Governance <\/em>&#8211; ESG) in ihre Entscheidungsfindung miteinbeziehen &#8211; kann zu einem eingeschr\u00e4nkten oder teureren Zugang zu Kapital f\u00fchren.<\/li>\n<li><strong>Rechtliches Risiko: <\/strong>Unternehmen, die in L\u00e4ndern t\u00e4tig sind, in denen das Recht auf Vereinigungsfreiheit im nationalen Gesetz verankert ist, k\u00f6nnen rechtlichen Risiken ausgesetzt sein, wenn sie nachweislich Gewerkschaftsaktivit\u00e4ten oder die Rechte von Besch\u00e4ftigten behindern. Besonders in F\u00e4llen, in denen Gewerkschaftsgruppen oder Besch\u00e4ftigte gut organisiert und bereit sind, vor Gericht zu ziehen, sind Unternehmen einem erh\u00f6hten rechtlichen Risiko ausgesetzt, wenn sie in Verbindung mit Verst\u00f6\u00dfen gegen die Vereinigungsfreiheit<\/li>\n<li><strong>Operationelles Risiko: <\/strong>Ein Mangel an rechtm\u00e4\u00dfigen Kan\u00e4len, \u00fcber die Besch\u00e4ftigte Beschwerden und Anliegen vorbringen k\u00f6nnen, kann zu einem Zusammenbruch der Kommunikation und ernsthaften Streitigkeiten f\u00fchren, die sich auf das Management und die Produktivit\u00e4t des Unternehmens auswirken. Eine hohe Arbeitskr\u00e4ftefluktuation, die auf nicht behobene Missst\u00e4nde und Beschwerden zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, kann ebenfalls die Produktivit\u00e4t des Unternehmens untergraben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es gibt verschiedene wirtschaftliche Gr\u00fcnde, warum Unternehmen die Umsetzung des Rechts auf Vereinigungsfreiheit im eigenen Gesch\u00e4ftsbereich und in den Liefer- und Wertsch\u00f6pfungsketten unterst\u00fctzen sollten. Auf der Unternehmensebene tragen die Achtung der Vereinigungsfreiheit und gute Beziehungen zwischen Arbeitgeber:innen und Besch\u00e4ftigten dazu bei, den Aufbau von Sozialkapital zu f\u00f6rdern. Dies st\u00e4rkt das Engagement von Besch\u00e4ftigten und die Bindung von Mitarbeitenden an das Unternehmen und tr\u00e4gt damit zu Produktivit\u00e4ts- und Leistungssteigerungen bei.<\/p>\n<\/div><!-- .paragraph_block -->\n\n\n<div class=\"image_block image_block--contained\">\n    <figure class=\"image_block__figure\">\n        <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1680\" height=\"1123\" src=\"https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Vereinigungsfreiheit-1680x1123.png\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Vereinigungsfreiheit-1680x1123.png 1680w, https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Vereinigungsfreiheit-1280x855.png 1280w, https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Vereinigungsfreiheit-768x513.png 768w, https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Vereinigungsfreiheit-1536x1027.png 1536w, https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Vereinigungsfreiheit-2048x1369.png 2048w, https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Vereinigungsfreiheit-600x400.png 600w, https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Vereinigungsfreiheit-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1680px) 100vw, 1680px\" \/>    <\/figure><!-- .image_block__figure -->\n<\/div><!-- .image_block -->\n\n\n    <div class=\"heading_block heading_block--three\">\n        <h4>Auswirkungen auf die Menschenrechte <\/h4>\n    <\/div><!-- .heading -->\n\n\n<div class=\"paragraph_block reading_content\">\n    <p>Beschr\u00e4nkungen des Rechts auf Vereinigungsfreiheit k\u00f6nnen sich auf verschiedene Menschenrechte auswirken.<a class=\"footnote_anchor\" href=\"#footnote-1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Dazu z\u00e4hlen unter anderem:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Recht auf Vereinigungsfreiheit<\/strong> (Art. 20 <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/udhr\/pages\/Language.aspx?LangID=ger\">AEMR<\/a>, Art. 22 <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/ICCPR\/ICCPR_Pakt.pdf\">Zivilpakt<\/a>, Art. 8 <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/ICESCR\/ICESCR_Pakt.pdf\">Sozialpakt<\/a>): Das Recht auf Vereinigungsfreiheit ist ein Menschenrecht an sich. Es schlie\u00dft das Recht ein, zum Schutz ihrer Interessen eine Gewerkschaft zu gr\u00fcnden, beizutreten sowie an Gewerkschaftsaktivit\u00e4ten teilzunehmen.<\/li>\n<li><strong>Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Diskriminierung Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz <\/strong>(Art. 2 <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/udhr\/pages\/Language.aspx?LangID=ger\">AEMR<\/a>, Art. 26 <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/ICCPR\/ICCPR_Pakt.pdf\">Zivilpakt<\/a>): Gewerkschaften b\u00fcndeln die Ressourcen von Besch\u00e4ftigten, die zur Verteidigung ihrer Rechte wirksamer eingesetzt werden k\u00f6nnen, als wenn jede:r Arbeitnehmer:in versucht, im Alleingang vor Gericht zu gehen.<\/li>\n<li><strong>Recht auf Arbeit <\/strong>(Art. 23 <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/udhr\/pages\/Language.aspx?LangID=ger\">AEMR<\/a>, Art. 6 <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/ICESCR\/ICESCR_Pakt.pdf\">Sozialpakt<\/a>): Das Recht auf Arbeit beinhaltet das Verbot der willk\u00fcrlichen Entlassung. In vielen L\u00e4ndern werden Gewerkschaftsmitglieder jedoch von Arbeitgeber:innen willk\u00fcrlich entlassen, weil sie an Aktivit\u00e4ten der Gewerkschaft oder Kollektivverhandlungen teilnehmen. Gewerkschaftsvertreter:innen k\u00f6nnen Besch\u00e4ftigte bei der Anfechtung einer ungerechtfertigten Entlassung unterst\u00fctzen.<\/li>\n<li><strong>Recht auf friedliche Versammlung <\/strong>(Art. 20 <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/udhr\/pages\/Language.aspx?LangID=ger\">AEMR<\/a>, Art. 21 <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/ICCPR\/ICCPR_Pakt.pdf\">Zivilpakt<\/a>): Dieses Recht erm\u00f6glicht Besch\u00e4ftigten und Gewerkschaftsmitgliedern die friedliche Teilnahme an Gruppendemonstrationen. In vielen L\u00e4ndern greifen die Armee, die Polizei oder die Sicherheitskr\u00e4fte des Unternehmens in die Aus\u00fcbung des Demonstrationsrechts der Besch\u00e4ftigten ein, was im Extremfall zu Gewalt f\u00fchren kann.<\/li>\n<li><strong>Recht auf gerechte und g\u00fcnstige Arbeitsbedingungen <\/strong>(Art. 23 <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/udhr\/pages\/Language.aspx?LangID=ger\">AEMR<\/a>, Art. 7 <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/ICESCR\/ICESCR_Pakt.pdf\">Sozialpakt<\/a>): Das Recht auf gerechte und g\u00fcnstige Arbeitsbedingungen umfasst einen <a href=\"https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/issues\/existenzsichernde-loehne\/?lang=de\">Lohn<\/a>, der es Familien erm\u00f6glicht, ihr Recht auf einen angemessenen Lebensstandard zu genie\u00dfen, und der es Eltern gestattet, faire <a href=\"https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/issues\/faire-arbeitszeiten\/?lang=de\">Arbeitszeiten<\/a> einzuhalten. Diese Standards werden in L\u00e4ndern, in denen Gewerkschaften nicht unabh\u00e4ngig oder nicht pr\u00e4sent sind, oft nicht erreicht.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><!-- .paragraph_block -->\n\n\n<div class=\"summary_and_content_block\">\n    <details class=\"summary_and_content_block__details\">\n        <summary class=\"summary_and_content_block__summary\">\n            <span class=\"summary_and_content_block__summary__text\">Sustainable Development Goals (SDGs)<\/span>\n            <svg\nclass=\"caret_right_icon fill_element\"\nheight=\"15\"\nviewBox=\"0 0 15 15\"\nwidth=\"15\"\nxmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\">\n    <path d=\"M6 11L6 4L10.5 7.5L6 11Z\"\/>\n<\/svg>\n        <\/summary><!-- .summary_and_content_block__summary -->\n        <div class=\"summary_and_content_block__content reading_content\">\n            <p>Die folgenden <a href=\"https:\/\/www.bmz.de\/de\/agenda-2030\">SDGs<\/a> beziehen sich auf die <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/global\/topics\/dw4sd\/themes\/freedom-of-association\/WCMS_558563\/lang--en\/index.htm\">Vereinigungsfreiheit:<\/a><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bmz.de\/de\/agenda-2030\/sdg-8\"><strong>SDG 8<\/strong><\/a><strong> (\u201e<em>Dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbesch\u00e4ftigung und menschenw\u00fcrdige Arbeit f\u00fcr alle f\u00f6rdern<\/em>\u201c), Zielvorgabe 8.8: <\/strong>Die Arbeitsrechte sch\u00fctzen und sichere Arbeitsumgebungen f\u00fcr alle Arbeitnehmer, einschlie\u00dflich der Wanderarbeitnehmer, insbesondere der Wanderarbeitnehmerinnen, und der Menschen in prek\u00e4ren Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnissen, f\u00f6rdern<strong>.<\/strong> <strong>Indikator 8.8.2 <\/strong>bezieht sich speziell auf die Vereinigungsfreiheit.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bmz.de\/de\/agenda-2030\/sdg-16\"><strong>SDG 16<\/strong><\/a> (\u201e<strong><em>Friedliche und inklusive Gesellschaften f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung f\u00f6rdern, allen Menschen Zugang zur Justiz erm\u00f6glichen und leistungsf\u00e4hige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen<\/em><\/strong>\u201c)<strong>:<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Zielvorgabe 16.3: <\/strong>Die Rechtsstaatlichkeit auf nationaler und internationaler Ebene f\u00f6rdern und den gleichberechtigten Zugang aller zur Justiz gew\u00e4hrleisten<\/li>\n<li><strong>Zielvorgabe 16.6:<\/strong> Leistungsf\u00e4hige, rechenschaftspflichtige und transparente Institutionen auf allen Ebenen aufbauen<\/li>\n<li><strong>Zielvorgabe 16.10:<\/strong> Den \u00f6ffentlichen Zugang zu Informationen gew\u00e4hrleisten und die Grundfreiheiten sch\u00fctzen, im Einklang mit den nationalen Rechtsvorschriften und v\u00f6lkerrechtlichen \u00dcbereink\u00fcnften<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bmz.de\/de\/agenda-2030\/sdg-5\"><strong>SDG 5<\/strong><\/a><strong> (\u201e<em>Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und M\u00e4dchen zur Selbstbestimmung bef\u00e4higen<\/em><\/strong>\u201c), <strong>Zielvorgabe 5.5<\/strong>: Die volle und wirksame Teilhabe von Frauen und ihre Chancengleichheit bei der \u00dcbernahme von F\u00fchrungsrollen auf allen Ebenen der Entscheidungsfindung im politischen, wirtschaftlichen und \u00f6ffentlichen Leben sicherstellen<\/li>\n<\/ul>\n        <\/div><!-- .summary_and_content_block__content -->\n    <\/details><!-- .summary_and_content_block__details -->\n<\/div><!-- .summary_and_content_block -->\n\n\n<div class=\"callout_content_block \">\n    <div class=\"callout_content_block__inner\">\n                    <div class=\"callout_content_block__heading\">\n                                    <h3>Hilfreiche Informationen <\/h3>\n                            <\/div><!-- .callout_content_block__heading -->\n                <div class=\"callout_content_block__reading_content reading_content\">\n            <p>Die folgenden Quellen und Umsetzungshilfen bieten weitere Informationen dazu, wie Unternehmen die Vereinigungsfreiheit in ihrem Gesch\u00e4ftsbereich und ihren Lieferketten wahren k\u00f6nnen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>ILO, <em>Freedom of Association and Development<\/em><\/strong><em> (engl.)<\/em>: Diese <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/declaration\/info\/publications\/freedomofassociation\/WCMS_160208\/lang--en\/index.htm\">Ver\u00f6ffentlichung<\/a> gibt Arbeitgeberverb\u00e4nden Anregungen, wie sie mit Gewerkschaften, Regierungen und anderen relevanten Stakeholdern zusammenarbeiten k\u00f6nnen, damit eine nachhaltige Entwicklung erreicht wird.<\/li>\n<li><strong>IGB, <em>Globaler Rechtsindex 2023<\/em><\/strong>: Unternehmen k\u00f6nnen auf diesen <a href=\"https:\/\/www.globalrightsindex.org\/en\/2023\">Bericht<\/a> zur\u00fcckgreifen, um die Risiken f\u00fcr die Vereinigungsfreiheit weltweit zu bewerten und die L\u00e4nder und Regionen mit den h\u00f6chsten Risiken f\u00fcr die Vereinigungsfreiheit zu ermitteln. Der Bericht befasst sich mit spezifischen Themen im Zusammenhang mit den Arbeitsrechten, wie dem Streikrecht, Kollektivverhandlungen und dem Zugang zur Justiz. Unternehmen k\u00f6nnen dadurch ermitteln, welche Themen im jeweiligen Land ihrer Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit am relevantesten sind.<\/li>\n<li><strong>Ethical Trading Initiative, <\/strong><em><strong>Freedom of Association in Company Supply Chains <\/strong>(engl.)<\/em>: Dieser <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/global\/publications\/books\/WCMS_842807\/lang--en\/index.htm\">Leitfaden<\/a> ist eine praktische Hilfe f\u00fcr Unternehmen, um die Auswirkungen ihrer T\u00e4tigkeit auf die Vereinigungsfreiheit zu ermitteln und zu verstehen. Er enth\u00e4lt Vorschl\u00e4ge, wie Unternehmen Ver\u00e4nderungen in ihren Lieferketten zur \u00dcberpr\u00fcfung und zum Schutz dieser Rechte vorantreiben k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><strong>Ethical Trading Initiative, <em>Freedom of Association in Company Supply Chains <\/em><\/strong><em>(engl.)<\/em>: Dieser <a href=\"https:\/\/www.ethicaltrade.org\/sites\/default\/files\/shared_resources\/foa_in_company_supply_chains.pdf\">Leitfaden<\/a> bietet Unternehmen praxisbezogene Hilfe bei der Ermittlung der Auswirkungen ihrer T\u00e4tigkeiten auf die Vereinigungsfreiheit. Enthalten sind Vorschl\u00e4ge, wie Unternehmen Ver\u00e4nderungen in ihren Lieferketten durchsetzen k\u00f6nnen, um die Vereinigungsfreiheit zu sch\u00fctzen.<\/li>\n<\/ul>\n        <\/div><!-- .callout_content_block__reading_content reading_content -->\n    <\/div><!-- .callout_content_block__inner -->\n<\/div><!-- .callout_content_block -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diskriminierung, Einsch\u00fcchterung und Gewalt k\u00f6nnen das Recht auf Vereinigungsfreiheit in der Praxis einschr\u00e4nken.<\/p>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":17045,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","regions":[],"class_list":["post-17727","issues","type-issues","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":{"page_header_image":15423,"footnotes":[{"footnote":"Mit der Einf\u00fchrung der unternehmerischen Sorgfaltspflichten zur Achtung der Menschenrechte verlagern die UN-Leitprinzipien f\u00fcr Wirtschaft und Menschenrechte (<em>engl.: UN Guiding Principles on Business and Human Rights <\/em>- UNGPs) den Fokus von Auswirkungen auf Unternehmen hin zu Auswirkungen auf (potenziell) Betroffene. Weitere Informationen zu den UNGPs finden Sie im Abschnitt \u201eVersammlungsfreiheit im Sorgfaltsprozess adressieren\u201c."}]},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen I Praxislotse WiMRBusiness &amp; Human Rights Navigator<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Praktische Orientierungshilfe f\u00fcr Unternehmen, um Verst\u00f6\u00dfe gegen das Recht von Arbeitsnehmer:innen auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen im eigenen Gesch\u00e4ftsbereich und in der Lieferkette zu identifizieren, zu vermeiden, zu verringern und wirksam zu beheben \u2013 basierend auf menschenrechtlicher Sorgfalt im Einklang mit den ILO-\u00dcbereinkommen und den UN-Leitprinzipien f\u00fcr Wirtschaft und Menschenrechte (UNGPs).\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/bhr-navigator.unglobalcompact.org\/de\/issues\/vereinigungsfreiheit\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen I Praxislotse WiMRBusiness &amp; 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